Transparenz und Nachhaltigkeit

Ein verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Handeln gehört zu den Grundpfeilern unserer Unternehmensphilosophie. Als führender Anbieter im Bereich Fischdauerkonserven ist es uns daher ein Anliegen, den größten Lebensraum der Erde, das Meer, nachhaltig zu schützen.

MSC - Zertifizierte Nachhaltige Fischerei

MSC-zertifizierte Fischerei

MSC ist die Abkürzung für „Marine Stewardship Council“ und heißt so viel wie „Rat zur Bewahrung der Meere“. Der MSC wurde 1997 als unabhängige, gemeinnützige und weltweit tätige Organisation gegründet. Er setzt sich für eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Befischung der Meere ein. Ziel ist, die Fischbestände langfristig zu sichern.

Zusammen mit Wissenschaftlern, Fischereiexperten und Umweltschutzorganisationen hat der MSC einen Standard für die Zertifizierung von Fischereibetrieben entwickelt.

1
Schutz der Bestände

Das Siegel erhalten nur Fischereien, die dafür sorgen, dass die Fischbestände auf einem guten Niveau bleiben oder dieses wieder erreichen.

2
Schutz des Ökosystems

Die Fischerei nimmt Rücksicht auf andere Fischarten, Meeressäuger und Wasservögel. Der Meeresboden soll nicht durch Fanggeräte beschädigt werden, der Beifang so gering wie machbar bleiben. Kurz, die Auswirkungen des Fischfangs auf das Ökosystem sind so gering wie möglich.

3
Effektives Management

MSC-zertifizierte Fischereien müssen ihren Einfluss auf das befischte Ökosystem kennen und diesen immer weiter reduzieren. Sie müssen alle geltenden Gesetze einhalten und ihre Aktivitäten an neue ökologische Gegebenheiten anpassen.

... Die drei
Prinzipien
lauten

Fangarten

„Pelagische“ Fischerei für Appel Herings- und Makrelenfilets

Pelagisch bedeutet schwimmend oder schwebend. Mit solchen trichterförmigen Schleppnetzen, die am Ende in eine Tasche auslaufen, fängt man frei im Wasser lebende Fische wie Heringe oder Makrelen. In der Tasche sammeln sich die Fische, wobei die Maschenweite des Netzes zur Größe der Fischsorte passt. Besondere Fischdampfer, die Trawler, ziehen die Netze schwebend durch das Meer.

Ringwaden: Appel-Sardinen im Ringnetz

Eine Ringwade ist gut für den Fang von Fischschwärmen und wird rund um diese ausgelegt. Eine Schnürleine zieht das Netz zu, das die Fische dann vollständig einschließt. Ringwaden erreichen in der Hochseefischerei bis zu 2000 Meter Umfang und 200 Meter Tiefe. Natürlich gibt es auch deutlich kleinere Exemplare für die Binnenfischerei. Durch die sehr kleinen Maschenweiten im unteren Teil des Netzes bleiben die Fische unverletzt.

Mit „Pole & Line“ Thunfisch fangen

Mit “Rute und Leine“: Das ist eine der ursprünglichsten – und damit umweltverträglichsten – Arten, Thunfisch zu fangen. Fischköder locken die Schwärme an. Mehrere Fischer stehen am Heck eines Fangschiffs. Nachdem die Fische anbeißen, werden sie mit manuellen oder elektrischen Winden an Bord gezogen. Jungfische lassen die Fischer dabei einfach im Wasser.

Dredgen: Appel-Muscheln vom Meeresboden sammeln

Eine Dredge genanntes Schleppnetz ist auf einen Rahmen montiert und harkt die Muscheln vom Meeresboden. Die Unterseite besteht aus eisernen Kettengliedern, die haltbarer sind als der Rest des Netzes. Die sogenannte Schlickrolle verhindert, dass die Dredge in den weichen Wattboden einsinkt. Bei dieser Art des Fischens ist der Beifang sehr gering.